29.09.2026Aktionswoche der Beratungsstellen Arbeit für Fahrerinnen und Fahrer von Essenslieferdiensten
Anlässlich des Internationalen Tages der menschenwürdigen Arbeit am 7. Oktober führt die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Wesel am 6.10. eine...
Anlässlich des Internationalen Tages der menschenwürdigen Arbeit am 7. Oktober führt die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Wesel am 6.10. eine gezielte Flyeraktion in Moers durch. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Auslieferungsfahrerinnen und Auslieferungsfahrer, die im Umfeld von Gastronomiebetrieben und Imbissen unterwegs sind.
Mit der Aktion möchte die Beratungsstelle Arbeit Beschäftigte gezielt erreichen und über ihre Rechte im Arbeitsverhältnis informieren. Gerade bei Auslieferungsdiensten sind Beschäftigte häufig unter Zeitdruck unterwegs und arbeiten teilweise in Minijobs, als Aushilfen oder unter anderen unsicheren Beschäftigungsbedingungen. Dabei ist vielen Menschen nicht bekannt, welche arbeitsrechtlichen Ansprüche ihnen zustehen.
Die Flyer informieren unter anderem über den gesetzlichen Mindestlohn, Arbeitszeiten und deren Erfassung, Pausen, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sowie Urlaubsansprüche. Auch Fragen rund um Arbeitsverträge und die korrekte Abrechnung der geleisteten Arbeitszeit können für Beschäftigte eine wichtige Rolle spielen.
Die Gastronomie- und Imbisslandschaft ist für viele Menschen ein wichtiger Einstieg in den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig können gerade dort prekäre Beschäftigungsverhältnisse entstehen. Die Beratungsstelle Arbeit möchte mit ihrer Aktion niedrigschwellig und direkt vor Ort informieren und Beschäftigte ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen und sich bei Unsicherheiten beraten zu lassen.
Der Tag der menschenwürdigen Arbeit wird jährlich am 7. Oktober begangen und macht weltweit auf faire Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit und die Einhaltung arbeitsrechtlicher Standards aufmerksam. Die Aktion der Beratungsstelle Arbeit im Kreis Wesel greift diesen Gedanken auf und setzt einen konkreten Schwerpunkt auf die Situation von Beschäftigten in der Auslieferung und Gastronomie.
Gemeinsam mit weiteren Partnern im landesweiten Beratungsnetzwerk gegen Arbeitsausbeutung beteiligt sich die Beratungsstelle Arbeit in der Woche ab dem 5. Oktober mit der eigenen Aktion an der Aktionswoche für Fahrerinnen und Fahrer von Essenslieferdiensten.
Die Situation der Fahrerinnen und Fahrern von Essenslieferdiensten insbesondere aus dem Ausland war in den letzten Jahren immer wieder Thema in der medialen Berichterstattung. Im Fokus stand dabei insbesondere die Situation von Studenten und Studentinnen aus Drittstaaten, die neben dem Studium für Essenslieferdienste fahren. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Fahrerinnen und Fahrer sind oft prekär. Sie verschulden sich, um nach Deutschland kommen zu können und erhalten einen Lohn, der nicht auskömmlich ist. Bei vielen Plattformen, die die Lieferung von zubereitetem Essen vermitteln, ist es üblich, dass die eigentliche Lieferung durch andere Unternehmen erfolgt. Diese Struktur aus Subunternehmen und ausländischen Beschäftigten kann zur Umgehung arbeitsrechtlicher Standards und zu prekären Arbeitsbedingungen führen. Daher hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW eine Aktionswoche der landesgeförderten Beratungsprojekte aus dem Netzwerk gegen Arbeitsausbeutung initiiert.
Die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Wesel ist mit ihren Standorten in Wesel, Rheinberg, Dinslaken und Moers für Ratsuchende erreichbar. Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich. Beschäftigte können sich unter anderem bei Fragen zu Arbeitsverträgen, Lohn und Arbeitszeit, Kündigung, Mindestlohn oder anderen Problemen im Arbeitsverhältnis an die Beratungsstelle wenden.
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15.09.2026Wohnungslosigkeit: Hinschauen, ins Gespräch kommen und gemeinsam handeln
Hinschauen, ins Gespräch kommen und gemeinsam handeln: Unter diesem Motto stand jetzt der Aktionstag zum Tag der wohnungslosen Menschen auf dem...
Hinschauen, ins Gespräch kommen und gemeinsam handeln: Unter diesem Motto stand jetzt der Aktionstag zum Tag der wohnungslosen Menschen auf dem Neutorplatz in Dinslaken.Viele Bürgerinnen und Bürger sowie von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und mit den beteiligten Fachkräften ins Gespräch zu kommen. Dabei entstanden zahlreiche offene und interessante Gespräche.
Neben der Vorstellung der lokalen Hilfs- und Unterstützungsangebote der einzelnen Träger wurde über die Ursachen von Wohnungslosigkeit sowie über die aktuelle Situation in Deutschland und Dinslaken informiert. Damit leistete die Veranstaltung wichtige Aufklärungsarbeit und setzte zugleich ein Zeichen gegen Vorurteile und die Stigmatisierung wohnungsloser Menschen. Wohnungslosigkeit kann viele Ursachen haben und ist keine Frage persönlichen Versagens. Sie ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die gemeinsames Handeln erfordert.
Am Aktionstag beteiligt waren die Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, die Stadt Dinslaken, der Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Wunderfinder e. V. sowie die Evangelische Stiftung Lühlerheim. Gemeinsam stellten sie die vielfältigen Unterstützungsangebote vor Ort vor und machten das Dinslakener Hilfenetz sichtbar.
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08.09.2026Buntes Programm für Grundschüler
Ferienzeit ist Entdeckerzeit: In den Ferien sorgten die OGS-Teams der drei Grundschulen aus Hünxe, Bruckhausen und Drevenack für...
Ferienzeit ist Entdeckerzeit: In den Ferien sorgten die OGS-Teams der drei Grundschulen aus Hünxe, Bruckhausen und Drevenack für abwechslungsreiche und erlebnisreiche Ferientage. Die Mitarbeitenden der Offenen Ganztage hatten sich zusammengeschlossen, um den Kindern ein vielfältiges Ferienprogramm an der Otto-Pankok-Schule in Drevenack zu bieten.
Ein besonderes Highlight war die „Insektensafari“ mit Petra Sperlbaum von „Wasserfrosch Naturerlebnis“. Auf spielerische Weise tauchten die Kinder in die faszinierende Welt der Insekten ein, beobachteten die kleinen Lebewesen und konnten dabei so manches überraschende Naturerlebnis sammeln.
Auch außerhalb des Schulgeländes gab es viel zu entdecken. Ausflüge führten zu Spielplätzen im benachbarten Dorf und zum Schulte-Drevenacks-Bauernhof. Dort konnten die Kinder neue Eindrücke sammeln und die Umgebung einmal aus einer anderen Perspektive erleben.
Auf dem Schulgelände selbst wurde es ebenfalls nicht langweilig: Bewegungsparcours luden zum Austoben ein, riesige Seifenblasen sorgten für staunende Gesichter und bei kreativen Bastelaktionen konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
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03.09.2026Große Resonanz beim ersten „Go go Dirtbiking Day“ in Dinslaken
Wie funktioniert Dirtbiking? Was steckt hinter einer selbstgebauten Dirtbikestrecke – und wie viel Engagement ist nötig, damit sie erhalten und...
Wie funktioniert Dirtbiking? Was steckt hinter einer selbstgebauten Dirtbikestrecke – und wie viel Engagement ist nötig, damit sie erhalten und weiterentwickelt werden kann? Antworten auf diese Fragen gab es am Mittwoch, 2. September 2026, beim „Go, go Dirtbiking Day“ an der Dirtbikestrecke an der Augustastraße in Dinslaken. Rund 80 Besucherinnen und Besucher kamen vorbei, darunter mindestens 60 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie nutzten die Gelegenheit, die Anlage kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu fahren. Für Getränke und Gegrilltes war ebenfalls gesorgt. Besonders gefreut hat sich die Aufsuchende Jugendarbeit (AJA) darüber, wie viele junge Menschen den Nachmittag nutzten, um sich auszutauschen, gemeinsam Sport zu treiben und neue Kontakte zu knüpfen.
Dabei geht es an diesem Nachmittag um weit mehr als sportliche Tricks und Sprünge. Die Jugendlichen möchten zeigen, was Dirtbiking für sie bedeutet und wie viel Eigeninitiative dahintersteckt. Neben dem Fahren gehören auch das Ausbessern, Erweitern und Pflegen der aus Erde bestehenden Strecke zum Dirtbiking.
Die Idee für die Veranstaltung entstand aus dem Engagement der Jugendlichen selbst. Sie sind bereits seit mehreren Jahren an der Dirtbikestrecke aktiv und wandten sich im Juli an die Aufsuchende Jugendarbeit, weil sie die Strecke weiterentwickeln und instandhalten wollten, ihnen dafür jedoch das notwendige Werkzeug fehlte.
Gemeinsam mit der Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA) entstand daraus ein Antrag für das Dinslakener Jugendforum, das im Rahmen des Förderprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen bei der Umsetzung eigener Ideen unterstützt. Die Jugendlichen erhielten eine Förderzusage und konnten damit sowohl die Veranstaltung planen, als auch Werkzeug für die gemeinsame Nutzung an der Strecke anschaffen.
„Uns hat das Engagement der Jugendlichen wirklich begeistert. Da ist so viel Hilfsbereitschaft, Offenheit und Bereitschaft, auf andere zuzugehen“, sagt Lisa Schreyer von der Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA) und ergänzt; „Nicht nur beim Aktionstag haben sie Jung und Alt ganz selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite gestanden und neue Interessierte sofort mitgenommen, dieser Zusammenhalt war auch schon bei der gemeinsamen Planung zu spüren.“
Auch nach dem Aktionstag geht die Zusammenarbeit weiter. Die AJA wird die Dirtbikestrecke regelmäßig anfahren und sich in den kommenden Wochen mit den Jugendlichen zur Nachbesprechung treffen. Zudem sollen Gespräche mit dem Jugendpfleger, dem Grünflächenamt und perspektivisch auch mit dem Bürgermeister vorbereitet werden. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie lange die temporäre Nutzung des Geländes möglich ist und welche Alternativen es langfristig geben könnte. Für das Frühjahr 2027 ist außerdem ein gemeinsamer „Season Opener“ geplant. Unterstützung dafür hat der Radsportclub (RSC) Dinslaken bereits zugesagt.
Auch über die Veranstaltung hinaus begleitet die AJA die Jugendlichen an der Dirtbikestrecke. Das Team besteht aus vier Mitarbeitenden in Trägerschaft der Stadt Dinslaken, der Diakonie im Evangelischen Kirchenkreis Dinslaken und des Deutschen Kinderschutzbundes. Die AJA ist Ansprechpartnerin für Dinslakener Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren, unterstützt bei Freizeitaktivitäten und begleitet Jugendliche auch bei persönlichen oder alltäglichen Herausforderungen. Weitere Informationen zur Aufsuchenden Jugendarbeit gibt es auf Instagram.
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20.08.2026Tradition trifft Aufbruch: Schwangerenberatungsstelle startet mit neuem Team
Dinslaken. Seit 50 Jahren steht die Schwangerenberatungsstelle der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken Schwangeren, werdenden Eltern und...
Dinslaken. Seit 50 Jahren steht die Schwangerenberatungsstelle der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken Schwangeren, werdenden Eltern und Familien beratend und unterstützend zur Seite. Das Jubiläumsjahr markiert dabei nicht nur einen Rückblick auf fünf Jahrzehnte engagierter Arbeit, sondern zugleich den Beginn eines neuen Abschnitts: Mit einem neu aufgestellten Team geht die Beratungsstelle mit bewährten Werten und neuen Impulsen in die Zukunft.
Mit drei neuen Mitarbeitenden, einer langjährig erfahrenen Kollegin und einer Verwaltungskraft startet das Team, das seinen Sitz im Herzen der Innenstadt von Dinslaken hat, durch. Bestehende Konzepte sollen zeitgemäß weitergedacht und neue Angebote entwickelt werden, damit die Beratungsstelle auch künftig auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Schwangeren, werdenden Eltern und Familien reagieren kann.
Foto/Diakonie: v.l.n.r.: Christina Biederbeck, Kirsten Radau, Iris Steinhauer, Annette Christoph
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13.08.2026Team der Beratungsstelle Arbeit berät bei der Moerser Tafel
Das Team der Diakonie der Beratungsstelle Arbeit der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken war jetzt bei der Tafel e. V. in Moers vor Ort. Mit...
Das Team der Diakonie der Beratungsstelle Arbeit der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken war jetzt bei der Tafel e. V. in Moers vor Ort. Mit einem Infostand informierten die Mitarbeitenden über wichtige Fragen rund um Arbeitsverträge, Mindestlohn, Arbeitsbedingungen und Leistungsansprüche im Arbeitsverhältnis.
Nach Stationen in Rheinberg und Dinslaken machte die Beratungsstelle Arbeit nun Halt bei der Moerser Tafel. Das niedrigschwellige Angebot ermöglicht Ratsuchenden einen unkomplizierten ersten Kontakt und bietet die Gelegenheit, individuelle Fragen direkt mit den Fachkräften zu besprechen. Ziel ist es, Menschen direkt in ihrem Lebensumfeld zu erreichen, für mögliche prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu sensibilisieren und frühzeitig über ihre Rechte und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären.
Die Beratungsstelle Arbeit unterstützt bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit Beschäftigung und informiert darüber, welche Ansprüche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben und wo sie weitere Unterstützung erhalten können.
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